Definition von NPL

Der aus dem Angelsächsichen stammende Begriff - auch als notleidende Kredite bekannt - bezeichnet Banken-Kreditforderungen, die von Schuldnern nicht mehr oder nicht regelmäßig bedient werden. Man unterscheidet dabei besicherte und unbesicherte Kreditforderungen. Bei besichterten Forderungen sind zuzüglich zu der Haftung des Schuldners Sicherheiten in Form von verpfändeten Werten wie z.B. Immobilien, Wertpapieren etc. hinterlegt.

 

NPL im engeren Sinne meinen demnach (stark) ausfallgefährdete Kredite. Im weiteren Sinne lassen sich NPL ganz allgemein als Darlehen definieren, deren Tilgungsplan nicht eingehalten werden kann. In jedem Fall herrscht eine gestörte Kreditbeziehung zwischen Kreditgeber und -nehmer. Eine Wertbereinigung notleidender Kredite durch die Bank geht immer zu Lasten ihres Ertrages. Um diese Verlustrechnung möglichst niedrig zu halten, stehen der Bank mehrere Möglichkeiten zur Behandlung derartiger problematischer Kredite zur Verfügung. Dazu gehört neben der Kreditsanierung und -abwicklung auch der Verkauf der NPL.